05.02.2019Krankenversicherung: Gute Neuigkeiten für Gründerinnen und Gründer

Mindestbeitrag halbiert sich ab 2019

Seit 01.01.2019 haben sich die Grundlagen für die Berechnung der Beiträge zur Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch das GKV-Versichertenentlastungsgesetz verändert. Für Gründerinnen und Gründer sind das gute Neuigkeiten, da sie eine Entlastung von Selbstständigen mit geringen Gewinnen bringen.

Bisher lag die Mindestbemessungsgrenze, also die Berechnungsgrundlage für die monatlichen Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung bei mindestens 2.283,75 Euro monatlich. Es wurde davon ausgegangen, dass Selbständige mindestens diesen Gewinn erzielen und dementsprechend wurde ein Beitrag von etwa 410,- Euro pro Monat fällig. Ausnahmen gab es nur für Gründer*innen mit dem Existenzgründungszuschuss der Arbeitsagentur und in Sonderfällen auf Antrag.

Neu seit 2019 ist die Senkung der Mindestbemessungsgrenze für alle Selbständigen auf 1038,33 Euro monatlich. Das heißt, wer wenig Gewinn erwirtschaftet, zahlt auch weniger - nämlich nur den Mindestbeitrag von etwa 187,- Euro.

In unserer Rechnung sind wir von einem Beitragssatz in Höhe von 18 % ausgegangen. Der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung beträgt zwar nur 14,6 %, die Krankenkassen legen aber unterschiedliche Zuschläge von durchschnittlich 1 % fest. Dazu kommt noch der Beitrag zur Pflegeversicherung in Höhe von 3,05 % (ab 2019).

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Letzte Aktualisierung: 05.02.2019

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