26.03.2020Corona-geschädigte Startups müssen vorerst nicht Insolvenz anmelden

Fristverlängerung

Droht Startups das Geld auszugehen, müssen sie innerhalb von drei Wochen den Gang zum Gericht antreten. Das Justizministerium hat diesen Zeitraum nun ausgeweitet.

Die Bundesregierung will schwer vom Corona-Virus betroffenen Unternehmen eine Atempause geben, um sie vor einer Insolvenz zu bewahren. Firmen, die nur wegen der Epidemie in Schieflage geraten sind, kommen bis Ende September um einen Insolvenzantrag herum, wie das Justizministerium am Montag in Berlin mitteilte. „Wir wollen verhindern, dass Unternehmen nur deshalb Insolvenz anmelden müssen, weil die von der Bundesregierung beschlossenen Hilfen nicht rechtzeitig bei ihnen ankommen“, sagte Ministerin Christine Lambrecht am Montag in Berlin. Normalerweise müssen Geschäftsführer innerhalb von drei Wochen Insolvenz anmelden, wenn ihr Unternehmen zahlungsunfähig oder überschuldet ist. Das sei „für diese Fälle zu kurz bemessen“, sagte Lambrecht. 

Quelle: Gründerszene

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Letzte Aktualisierung: 26.03.2020

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